Heiliger Gral die Genesis

Heiliger Gral die Genesis

Heiliger Gral - die Genesis

In der Tapasbar oh Madriz! in Berlin Kreuzberg ist der Heilige Gral der Hauswein, ja das
Schmuckstück und man könnte auch sagen, Aushängeschild der Bar.
El Santo Grial kommt aus der Extremadura, so wie viele Produkte, die in der Bar zum Verzehr
gereicht werden - das hat mit familiären Verbindungen, in diese landwirtschaftlich geprägte
Region im Südwesten Spaniens zu tun. Hergestellt wird der Wein auf dem 60 ha großen
Weingut Bodegas Toribio im Süden der Extremadura, im Anbaugebiet Matanegra. Trockene
heiße Sommer, nicht zu kalte Winter und atlantisch-kontinentales Klima sind typisch für die
Region.

Der Heilige Gral wird jedes Jahr von neuem in enger Absprache mit der Bodega gekeltert.
Auf dem Etikett prangt der Schriftzug Santo Grial - Namensgeber ist das oh Madriz!, die den
Wein ebenfalls patentiert und eingetragen haben. Die erste Herstellung liegt nun mehr als
fünf Jahre zurück. Damals wurde gemeinsam mit dem extremeñischen Önologen ausprobiert,
welche Traube und welche Lagerung zu dem Wein mit dem besonderen Namen am besten
passen könnte. Heraus gekommen ist ein reiner Tempranillo, ohne Fasslagerung, mit beerigfruchtigen Aromen, gepaart mit einer ganz leichten Lakritz- und der so typischen laktischen
Note der Tempranillo Traube. Beim ersten Probeschluck ist der Wein elegant, ausgeglichen
und charmant am Gaumen. Trotz seiner Jugendlichkeit, Jahrgang 2019, hat er Körper und
Fülle. Fruchtbetont und mit gut eingebauten Tanninen, so schließt der Heilige Gral ab.
Der Name Heiliger Gral ist nicht nur mit einer jahrhundertalten Erzählung, sondern auch mit
einer ganz persönlichen Geschichte verknüpft.

Für Miguel Olivera, Inhaber der Oh Madriz! Bar, steht der Wein symbolisch für ein Wunder.
„Der heilige Gral gibt unserem Wein den Namen, um das Wunder zu materialisieren, das die
Existenz unserer Firma ermöglichte. Durch den Geschmack können Sie Teil unserer Geschichte
sein und unsere Existenz verstehen. Ohne den Wein wären wir nie hier gewesen, und durch ihn,
wie beim letzten Abendmahl, ist es unser Blut, das alle Herzen erreicht.“

Die Geschichten um den Heiligen Gral sind sagenumwoben. Mythen und Erzählungen ranken
sich um den Gral, von dem man nicht sicher sagen kann, ob er nun ein Gefäß, ein Stein oder
eine Schale gewesen ist. In der Sage vereinen sich keltische, orientalische und christliche
Erzählungen. Alle haben eins gemeinsam: Die Suche nach einem heiligen oder mit besonderen
Kräften gesegneten Gegenstand, der, einmal gefunden, dass verloren geglaubte Paradies
wiederherstellt. Die Erzählung spricht dem Gral außerdem Glückseligkeit, ewige Jugend,
Lebenskraft und Speisen in unendlicher Fülle zu.

In der literarischen Überlieferung ist der Heilige Gral, dass Gefäß aus dem Jesus und seine
Jünger tranken, als sie das letzte Abendmahl feierten. Josef von Arimathäa spielt in der
Erzählung eine entscheidende Rolle. Als Jesus bereits ans Kreuz genagelt, soll dieser das Blut
in eben diesem Kelch aufgefangen und in ihm aufbewahrt haben. Später soll Josef von
Arimathäa den Gral von Jerusalem bis nach England gebracht haben. Eng verknüpft ist der
Heilige Gral außerdem, mit der aus dem 12. Jahrhundert stammende Sage um König Artus,
den dazu gehörenden Gralsrittern und der Gralsburg. Unzähligen Burgen wurde nachgesagt,
die mystische Gralsburg zu sein. In Glastonbury könnte sie gestanden haben, aber auch hierzu
fehlen echte Indizien.

Bei den Kelten ist der Gral verbunden mit einem Kesselkult. Die Kessel dienten, so vermutet
man, in zeremoniellen Zusammenkünften der Verteilung von Flüssigkeiten.

Also viele Sagen, Mythen und Erzählungen und eine große Suche. Hier im Oh Madriz
repräsentiert der Heilige Gral ein Wunder, das der Existenz der Firma und der Bar. Den Santo
Grial in Form eines Rotweins sollte man bei einem Besuch unbedingt probieren und sich
nicht lange auf die Suche begeben.

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